Kleiner Hund ganz groß – „Dog Run“ von Brian Jungen

Nicht nur den Vierbeinern hat der kanadische Künstler mit seiner Installation „Dog Run“ eine riesen Freude bereitet. Vielleicht avanciert es zu einem der eindrucksvollsten Außenkunstwerke der dOCUMENTA (13). Beliebt ist es auf jeden Fall jetzt schon. Nur aufgepasst: Hunde haben Vorrang! Da hilft auch kein Presseticket, kein Eintritt oder Überreden. Rein geht’s nur in Begleitung eines Hundes. Deshalb blicken nicht wenige Zuschauer sehnsüchtig über den Abgrenzungszaun und schauen dem bunten Treiben auf dem Hunde-Parcour gern zu.

„Dog Run“ stellt damit einen der Erfahrungsräume für Besucher der dOCUMENTA (13) dar, in dem das Anliegen, die Beziehung zwischen Menschen und Tieren, aber auch Pflanzen, sichtbar und vor allem erfahrbar zu machen, ein Erlebnis wird. Ein Ort, der die Liebe und die Hingabe, so auch die Beschreibung im dOCUMENTA-Begleitbuch, zwischen Mensch und Tier, die Zuneigung, die Begegnung und das Verhältnis zu einander anregen und fördern möchte. Erfahrungen, die alltäglich sein könnten. Werden sie gelebt? Nehmen wir das, was wir täglich erleben weniger wahr, wenn es nebenher läuft? Kann Kunst es schaffen, etablierte Beziehungen zu stärken oder auch neu zu entfachen?

Eins ist auf jeden Fall klar: Den Hunden und auch deren Begleitern macht das Toben auf dem Hunde-Spielplatz ganz und gar in Kunst einen riesen Spaß! Platz da – hier komme ich!
Dachte sich auch die Pekinesendame „Goethe“ und hat innerhalb von zwei Tagen bereits mehrere Stationen absolvieren gelernt. Nicht alltäglich.

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Foto & Text: Daniela Rieß

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