Hinterlassene Botschaften

Bereits vor einer Woche räumten die Demonstranten des Occupy-Camps auf dem Friedrichsplatz ihre Zelte. Anstelle dieser wurden weiße Kreuze aufgestellt, als Zeichen für den Abschied von dOCCUPY. Die Beschriftungen der „Gräber“ drücken das aus, wofür die Kapitalismus-Kritiker einstehen: Liebe, Verständnis, Gleichberechtigung. Auch wenn das Camp nicht mehr existiert, sollen die Menschen verstehen, dass diese Werte allgegenwärtig sind. Sie stehen an jenem Ort, an dem zuvor die „Reihenhauszelte“ standen. An ihnen wurden Begrifflichkeiten aufgeführt, die die Kritiker als Sünden des Menschen verstehen. Zum Schluss wurde der Gedanke weitergeführt und durch Werte ersetzt, die der Mensch besitzt, aber nicht immer schätzt. dOCCUPY möchte dadurch ein Umdenken der Menschen erreichen.Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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dOCCUPY

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Christina Hooge

Jonathan Meese und die dOCUMENTA

Jonathan Meese ist in der gegenwärtigen Kunstszene eine bekannte Persönlichkeit. Da könnte man meinen, dass er ein Freund oder vielleicht sogar ein möglicher Künstler der dOCUMENTA wäre. Dass dies nicht so ist, hat er gestern in Kassel auf seine ganz eigene Art und Weise gezeigt.

Die Documenta? Dünnpfiff!

Ist das ihr ernst?

Nadja Sayej vom Vice-Magazin befasst sich mit dem, auf der internationalen Reisemesse ITB herausgegebenen, Media Kit der dOCUMENTA (13) und den darauf vorhandenen bzw. nicht-vorhandenen Bildern von Kunstwerken, die auf der dOCUMENTA (13) ausgestellt werden. Und dabei stellt sich die Frage: Ist diese scheinbare Unprofessionalität von der Kuratorin Carolyn Christov-Bakargiev kalkuliert oder tatsächlich unbeabsichtigt?

DIE DOCUMENTA (13) UND DIE PRESSEMAPPE DES GRAUENS